Titel: Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
Autor/in: Christina Henry
Cover: Isabelle Hirtz, Inkcarft, nach einer Originalvorlage von Titan Books
Reihe: Die Chroniken von Alice - Band 3
Genre: Fantasy, Horror
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3267-3
Preis: E-Book 12,99 €, Hardcover 18,00 €
Status: Werbung | Rezensionsexemplar
Drei Worte: Märchenhaft, Mut, Vergangenheit

Vier Kurzgeschichten zu Die Chroniken von Alice!
Wie geht es mit Alice und Hatcher weiter? Haben sie eine neue Heimat für sich gefunden, nach all den Schrecken, die sie zusammen durchgestanden haben?
In diesen vier Geschichten erfahren wir nicht nur wie es nach den Abenteuern weiter geht, sondern lernen auch Alice Familie näher kennen, schlagen uns durch die Jugend von Hatcher und sehen Alice zu, wie sie weiter an ihren magischen Fähigkeiten wächst.

Veröffentlicht am 09.06.2021 von Wortklecks

Christina Henry - Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland

Achtung! Hierbei handelt es sich um Band 3. Meine Meinung zu Band 1 »Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland« findet ihr hier oder zu Band 2 »Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin« hier.

Ein bezauberndes Wesen
In dieser Geschichte geht es um Elisabeth, Alice kleine Schwester und ihr erstes Abenteuer.
Einmal im Jahr, am Gaben-Tag, finden sich die Bewohner der Neuen Stadt am großen Platz zusammen, um den Kindern eine Münze zu schenken und ein Festessen zu veranstalten. Doch an diesem Tag ist alles anders, denn Elisabeth entdeckt einen weißen Vogelmann und folgt ihm in eine versteckte Gasse. Ob das gut gehen kann?

Wiederholt sich hier die Geschichte von Alice und dem Kaninchen?
Eine wahnsinnig spannende Erzählung über die kluge, aber auch viel zu neugierige Elisabeth, die zum ersten Mal in Schwierigkeiten gerät. Denn in ihr schlummern Kräfte, die von anderen begehrt werden. Sehr eingehend erzählt, bildlich und mit vielen Überraschungen versehen. Außerdem treffen wir bekannte Gesichter wieder und erfahren mehr über den Alltag der Hargreaves und dem kleinen Mädchen, das Alice so ähnlich scheint und doch eine Hausnummer für sich ist.

Mädchen in Bernstein
Alices und Hatchers Suche nach einem eigenen zu Hause setzt sich fort. Der Weg führt sie durch eisige Stürme und klirrende Kälte. Als Alice herumirrt und auf einen seltsamen Jungen trifft, folgt sie ihm in ein geschütztes Haus. Aber der Anschein kann trügen und hinter Türen können allerlei Gefahren lauern.

Diese Geschichte war sehr interessant, auch wenn sich die Muster wiederholten und wir wieder gefangen zwischen Türen, Spielen und Illusionen waren. Deswegen war sie zwar gut, aber für mich die Schwächste der vier. Alice muss sich erneut ihrer Angst vor der Magie stellen. Gleichzeitig braucht sie diese kleine Sequenz um endlich den Mut in sich zu erkennen.

Als ich zum ersten Mal in die Stadt kam
Hatcher erinnert sich zurück an seine Jugend und wie er als Nicholas zum aufstrebenden Kämpfer der Stadt heranwuchs. Sein Talent im Ring wird früh entdeckt, doch kann er auch gegen den besten, stärksten und vor allem bisher unbesiegtem Gegner standhalten?

Ein sehr fesselnder Einblick in Nicholas Leben, bevor er zu dem irren Axtmörder wurde. Ich mochte seinen Ehrgeiz, die Zuversicht und seine Ausstrahlung. Besonders das Zusammentreffen mit Kaninchen war faszinierend und wir haben auch endlich mal einen Blick auf Hattie werfen können. Hier haben mir die Gefühle von Nicholas besonders gefallen und dass ich viel mehr zu ihm erfahren habe.

Der Gnadenthron
Alices und Hatchers Reise geht weiter. Doch sie beide sehen einen Schatten in ihren Träumen, dem sie sich stellen müssen. Wird Alice der letzten Prüfung standhalten?

Ich mochte von Anfang an die Beziehung von Alice und Hatcher. Sie ist so unkompliziert, obwohl die beiden so viele Narben in sich tragen und darum wissen. Das ist auf eine Art schön, die ich nicht beschreiben kann. Darum hat mir dieser Abschluss auch so gut gefallen. Einerseits sind da Alice Sorgen und ihre Unsicherheit. Anderseits ist da die gegenseitige Zuversicht, der Zusammenhalt und das Einverständnis zwischen den beiden, dass es einfach ist, sie zu verstehen. Diese letzte Prüfung hat die beiden gefestigt und mir ein rundes Ende beschert.

Fazit: Wie in den vorigen Bänden gefällt mir der märchenhafte, bildgewaltige und doch nüchterne, klare Stil von Christina Henry sehr. Ich liebe es, dass die Autorin die alten Geschichten zu neuen verwebt und diese viel dunkler und blutiger macht. Tatsächlich sind die vier Kurzgeschichten weniger brutal, als die beiden ersten Bände. Dafür spinnt die Autorin kleine Geschichten, die ineinander übergehen und uns doch sehr viele neue Eindrücke vermitteln und Sichtweisen darstellen. So lernen wir Alice Familie näher kennen, erfahren mehr über Hatchers Jugend und sehen Alice Magie wachsen. Für mich eine gelungene und abwechslungsreiche Fortsetzung, die mich wieder ein mal richtig abgeholt hat!

Christina Henry - Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
Weitere Titel von Christina Henry
Zurück
Dies & Das

Beim nächsten Blogger_innensonntag am 25. Juli geht es um: Erste Highlights in 2021

Was uns beschäftigt
Wortklecks
Doppelhertz
Verpasse keinen Beitrag

Wenn du keine Beiträge und Rezensionen mehr verpassen möchtest, dann kannst du über den Abonnieren-Button auf dem Laufenden gehalten werden.