Titel: Where our Dreams begin: Hollywood Hopes 1
Autor/in: Yvonne Merschmann
Cover: Nadine Merschmann
Reihe: Hollywood Hopes - Band 1
Genre: New Adult
Verlag: Selfpublishing
ISBN: 9783754696040
Preis: E-Book 2,99 €, Taschenbuch 17,99 €
Status: Werbung | Interview

Ich freue mich euch heute die neue New Adult Reihe von Yvonne Merschmann vorzustellen!
Yvonne zeigt uns erste Einblicke in »Where our Dreams begin: Hollywood Hopes 1«.

Veröffentlicht am 27.05.2024 von Wortklecks

Interview mit Yvonne Merschmann - Where our Dreams begin: Hollywood Hopes 1

Heute erscheint der erste Teil von Yvonne Merschmanns neuen Reihe »Hollywood Hopes« - Happy Bookbirthday! Wie schön, dass du dich und dein Buch bei mir vorstellst.

Du hast schon einige Bücher im Fantasy und New Adult Bereich veröffentlicht! Was war dein bisher schönstes Erlebnis rund um den Release?

Jede Veröffentlichung ist auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes und die Aufregung wird nie weniger, aber dieses Mal sticht für mich bis jetzt besonders heraus, wie stolz alle um mich herum auf mich sind. Diese Reihe hat mich die letzten zehn Jahre begleitet, neben all den Veröffentlichungen gab es immer nebenbei „Die Hollywood Trilogie“ und jetzt habe ich es endlich geschafft, den ersten Band zu veröffentlichen.

Das schönste Erlebnis ist eine Ansammlung aus Liebe, Unterstützungen und wenn mir einfach so eine Freundin oder Familienmitglied schreibt „Ich bin stolz auf dich“ oder Leser*innen sagen, wie sehr sie sich auf Emma & Lukes Geschichte freuen, weil ich es jetzt endlich geschafft habe. Die große Hollywood Trilogie ist nicht mehr nur ein Traum, sondern wirklich Realität. Das Buch ist da.

Deine Protagonistin Emma spielt die Hauptrolle in der Vampir Serie Bite like Me. Was fasziniert dich an dem Thema Hollywood, Glamour und Schauspiel?

Würden wir uns gegenüber sitzen, hättest du jetzt sehen können, wie ich tief Luft geholt habe. Gut, dass das keine Sprachnachricht ist, sonst wäre das eine 30-minütige Podcastfolge geworden :D
Um es zusammenzufassen: Schimmernde Fassade. Das war vor zehn Jahren der erste Arbeitstitel und trifft es gut. Mich fasziniert diese Welt, die nach außen so viel Glamour ausstrahlt wie kaum eine andere Branche und gleichzeitig zwischen Kameras, roten Teppichen und Preisen wahnsinnig kaputt ist. Im Gegensatz zu anderen Branchen wird das jedoch oft nicht anerkannt, wer soll sich schon beschweren, wenn er reich ist? Über Mental Health, Arbeitsbedingungen, Dauerbeurteilung durch Medien und mangelnde Privatsphäre dürfen Prominente selten sprechen, ohne dass ihre Probleme abgewertet oder nicht ernst genommen werden. Gleichzeitig werden jene Probleme ausgenutzt, um damit Geld zu verdienen, wie man am Fall Britney Spears beobachten konnte.

An der Schauspielerei fasziniert mich, dass ich mich darin wiederfinde, denn jede Rolle entführt in eine neue Welt und Schauspieler*innen verwandeln sich für ein paar Monate oder je nach Projekt für ein paar Jahre in eine andere Person und im Grunde geht es mir beim Schreiben ähnlich. Je nach Projekt lebe ich meine Liebe zur Fantasy aus, tauche in die Welt des Filmtourismus ein oder wie es sich anfühlt, wenn sich die Newcomerin und der Filmstar am Set ihrer Vampirserie ineinander verlieben. Jede Reihe ist eine neue Welt, in die ich schlüpfen und eintauchen darf und das liebe ich am Schreiben. Und dann ist trotz all der Balance zwischen Glamour und Schattenseiten Hollywood eine Welt, die Geschichten schreibt und uns wie Bücher auf der großen Leinwand, dem Laptop oder der Bühne so bilden, berühren und unterhalten kann wie kaum ein anderes Medium.

Hinter jedem Film, jeder Folge, jedem Presseauftritt und Interview, jedem Song und Konzert, hinter jedem Preis und jedem Artikel stecken harte Arbeit, Liebe zur Kunst und eine Geschichte und die will ich erkunden, am liebsten alle gleichzeitig. Wenn irgendwo Hollywood drauf steht, lese, gucke oder höre ich es. Hollywood und ich sind einfach wie zwei Magnete, die zusammengehören. Das habe ich meiner Mama zu verdanken, die mich früh in eine Welt zwischen Elvis Presley, James Dean und Meryl Streep eingeführt hat.

Welche fünf Wörter beschreiben deine Hollywood Hopes Reihe am besten?

Emotional. Intensiv. Romantisch. Sommer-Vibes. Dramatisch.

Bücher begleiten dich schon dein ganzes Leben. Erst in der Schule, dann im Studium, jetzt im Beruf. Welche Entwicklungen im Buchmarkt sind dir über die letzten Jahre positiv aufgefallen und woran kann noch gearbeitet werden?

Ich weiß, dass immer gesagt wird, dass sich der Buchmarkt sehr langsam bewegt und im Grunde stimmt das auch, aber wenn man selbst in der Branche arbeitet oder sich damit sehr intensiv beschäftigt, entwickelt sich vieles schnell. Es freut mich, dass mehr Menschen über Bücher lesen und über sie sprechen - vor allem junge Menschen durch zum Beispiel Booktok und das auch Selfpublisher*innen einen besseren Stand haben als noch vor einigen Jahren.
Gleichzeitig herrscht immer noch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft - vorallem bei Buchblogger*innen und dem Buchhandel, dabei sind Selfpublisher*innen nicht weniger Wert oder schlechter als Verlagsautor*innen, der Veröffentlichungsweg ist nur anders. Gleichzeitig steigt der Druck, schneller zu veröffentlichen, die Abstände zwischen ETs bei Buchreihen sind deutlich kürzer geworden und auch die Langlebigkeit von Veröffentlichungen gesunken. Für mich bedeutet das Druck beim Schreiben von Band 2 der Hollywood Hopes Trilogie, aber ich versuche, mich immer wieder bewusst davon zu lösen.
Die Geschichte steht über der Deadline - es braucht so lange, wie es braucht, das Buch zu schreiben.

Ich habe gelesen, dass du gerne backst! Wenn du »Where our Dreams begin« als Torte kreieren würdest, wie würde sie aussehen und wonach würde sie schmecken?

Das ist so eine spannende Frage, die wurde mir tatsächlich noch nie gestellt! Es wäre eine dreistöckige Torte, dekoriert mit akkuraten Sahnetupfern, frischen Erdbeeren und Kokosflocken, weil Emma mit dem Gefühl kämpft, nicht gut genug zu sein und sie eine weitere Schicht drauf setzen würde, damit es auch ja reicht. Die Torte würde wie eine Erdbeer-Raffaello-Torte schmecken, süß und frisch - perfekt für den Sommer.

Worauf achtest du bei deinen Geschichten und worauf freust du dich beim Schreiben am meisten?

Ich achte darauf, dass sie gut recherchiert sind, auch wenn sie in dem Bereich nie perfekt sein werden, ist es mir wichtig, so authentisch wie möglich zu schreiben und dabei auch den eigenen Horizont zu erweitern. Für die Hollywood Hopes Reihe schaue ich zum Beispiel auch Dokumentationen oder lese Bücher von schwarzen Schauspieler*innen und Sänger*innen um zu verstehen, gegen welche Probleme und Hürden meine Protagonistinnen nicht kämpfen müssen. Ich achte darauf, dass sie nicht problematisch oder toxisch sind - besonders wenn Tropes wie Enemies to Lovers vorkommen. Alle Charaktere zeichnet aus, dass sie miteinander reden und problematisches Verhalten nicht romantisiert oder verharmlost wird.

Ich freue mich am meisten beim Schreiben auf den Moment, wenn ich richtig in die Geschichte eintauchen kann, die Finger gar nicht so schnell tippen können, wie das Kopfkino die Szenen abspielt und ich wie in einem Rausch zwischen den Zeilen versinke. Wenn die Charaktere so richtig lebendig geworden sind und ihren eigenen Kopf entwickeln, auch mal gegen den Plot handeln und sich alles wie ein Puzzleteil zusammenfügt.

Welche Bücher haben dein Herz so sehr berührt, dass sie immer noch nachklingen?

Da gibt es so viele, aber ich beschränke mich mal auf drei Stück:

1. Thomas Mann: Die Buddenbrooks. Vielleicht eine ungewöhnliche Wahl, in meiner Klasse damals haben es alle gehasst und es ist auch nicht das spaßigste Buch. Aber wir haben es in der Schule zum Abitur analysiert und mich hat die Art, wie er Geschichten erzählt, Charaktere, Ereignisse und Symbolik über Jahrzehnte zu einem Roman miteinander verwebt, nachhaltig beeindruckt. Außerdem habe ich ein Faible für Familiengeschichten und Lübeck steht seitdem auf meiner Bucket List.

2. Dora Heldt: Drei Frauen am See. Ultimativ ist der Roman eine Geschichte über Freundschaft - kaputte Freundschaft, heilende Freundschaft und das über vier Frauen im Laufe von Jahrzehnten, wenn wir so oft von Medien umgeben sind, in denen Frauen gegeneinander ausgespielt werden. Ich fand es berührend, wie ehrlich und zeitgeschichtlich die Geschichte erzählt, es ist durch die Zeitsprünge und Perspektivwechsel wie Die Buddenbrooks kein Nebenbei lesen Buch, aber am Ende habe ich Rotz und Wasser geheult und habe mich immer noch nicht an die Fortsetzungen getraut, aber sie immerhin schonmal gekauft, das ist die halbe Miete.

3. Taylor Jenkins Reid: Die sieben Männer der Evelyn Hugo. Ich bin ewig um dieses Buch herumgeschlichen und habe es während des Schreibens von „Where our Dreams begin“ extra nicht gelesen, um nicht unterbewusst beeinflusst zu werden. Es ist Hollywood, also MUSS ich es lieben, oder? Es war ein gewisser Druck da und gleichzeitig Zweifel und Skepsis: Was, wenn ich es nicht liebe? Im Laufens konnte ich den Hype aber absolut nachvollziehen, am Ende habe ich geheult (und ich weine wirklich selten bei Bücher, wirklich! Eigentlich gar nicht) und einfach dieses Flattern im Herzen gehabt, wenn man die letzte Seite zuklappt und weiß, man hat gerade ein neues Lieblingsbuch beendet. Hollywood at its best. Ich bin gleichermaßen ängstlich wie vorfreudig auf die Verfilmung und drücke die Daumen, dass es gut wird!

Vielen Dank liebe Yvonne für deine ansteckende Begeisterung und die schönen Antworten. Ich wünsche dir einen wundervollen Start für deine Reihe!

Und für euch gibt es jetzt noch den Klappentext:
Emma hat sich endlich ihren Traum erfüllt und die Hauptrolle in der Vampir Serie Bite like Me ergattert. Schon vor den Dreharbeiten lernt sie ihren attraktiven Co- und Kinderstar und Luke kennen, doch das Treffen läuft alles andere als gut. Luke will nichts mit Emma zu tun haben. Am Set bleiben sie professionell und spielen das Traumpaar - bis sie es aus Marketinggründen auch privat zusammen sein sollen. Luke weiß, wie die Branche läuft und auch Emma willigt ein, schließlich will sie sich mit allen Mitteln beweisen. Ein paar Dates, vorgespielte Gefühle, was soll schon dabei sein? Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sich gespielte Gefühle so echt anfühlen können.

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