Titel: Celeste
Entwicker: Matt Makes Games
Publisher: Matt Makes Games
Genre: Jump & Run
Plattformen: Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Microsoft Windows, Mac OS
Spieleranzahl: 1
Gespielt auf: Nintendo Switch
Status: Werbung | Eigenerwerb

Hilf Madeline in diesem straffen, handgefertigten Jump'n'Run-Spiel von den Machern des Mehrspielerklassikers „TowerFall“ dabei, beim Besteigen des Berges Celeste ihre inneren Dämonen zu bezwingen.

Veröffentlicht am 22.10.2020 von Doppelhertz

Celeste - Hardcore Bergsteigen - Review

Schon oft wurde mir Celeste vorgeschlagen, doch erst vor einer kurzen Weile schlug ich zu und wurde nicht enttäuscht.

Celeste Mountain
Copyright: Matt Makes Games

HANDLUNG

Madeline
Copyright: Matt Makes Games

Madeline ist ein junges Mädchen mit nur einem Ziel - den Berg Celeste zu erklimmen. Sie möchte sich etwas beweisen, denn aufgrund ihrer psychischen Probleme war ihr Leben bisher nicht leicht. Am Fuß des Berges trifft sie auf eine alte Frau, welche sie vor den Gefahren warnt, aber Madeline lässt nicht auf sich einreden.

Theo
Copyright: Matt Makes Games

Nach einer kurzen Zeit trifft sie auf den Reisenden Theo. Immer wieder begegnen sich die beiden im Laufe des Spiels und reisen auch einige Zeit zusammen.

Badeline
Copyright: Matt Makes Games

In einer Nacht träumt Madeline davon, dass eine dunkle Reflektion ihrer selbst aus einem Spiegel ausbricht. Diese verkörpert ihre Ängste und Probleme und versucht sie am weiteren Weg nach oben zu hindern.

GAMEPLAY

Das wirklich schön gestaltete Jump & Run trifft den Spagat zwischen sehr viel Spaß und Frust. Die Steuerung geht leicht von der Hand - man kann laufen, springen, sprinten, sich an Wänden festhalten und klettern. Madeline kann übrigens nur einmal in der Luft den Sprint ausführen und ihn erst dann nochmal einsetzen, sobald sie den Boden berührt oder einen Kristall einsammelt. Das Gameplay bietet aber auch ausreichend Tiefe und fordert Geschick vom Spieler, denn die Abschnitte werden mit jedem Fortschritt schwerer und verlangen zeitweise sehr viel ab. Hier geht es um Timing, Sprünge und Sprints müssen oftmals genau passen, damit man nicht im Abgrund landet. Es gibt nicht nur den tiefen Fall als Hindernis, sondern auch Stacheln, bewegliche oder fallende Plattformen und eisige Winde erschweren dir das vorankommen.

Jedes Level ist in mehrere Screens unterteilt. Falls man das zeitliche segnet, muss man nicht nochmal von vorne beginnen, sondern nur vom aktuellen Screen.

Man stirbt in Celeste häufig, SEHR häufig. Jedoch ist der Tod nicht unbedingt schlimm, man respawnt quasi in der nächsten Sekunde und kann sein Glück nochmal probieren. Hier setzt der Lerneffekt ein. Denn die Frust- und Lernkurve haben irgendwann einen Schnittpunkt.

Strawberry
Copyright: Matt Makes Games

Die Erdbeeren gehören zu den Sammelobjekten im Spiel, von denen sich die fliegenden schwer fangen lassen, da sie nach einem eingesetzten Sprint wegfliegen. Dazu gibt es in jedem Kaptiel eine B-Side Kassette, welche euch wiederum eine schwerere Variante freischalten lässt. Nach Abschluss der B-Side Kapitel gibt es sogar noch eine C-Side, man ist nach der Story noch einige Stunden beschäftigt.

FAZIT

Nach knapp über sieben Stunden Spielzeit und nur 1421 Toden konnte ich das Spiel abschließen. Es gibt immer noch einiges zu sammeln und versteckte Level freizuschalten, aber der Trip hinauf an die Spitze hat einen Heidenspaß gemacht. Die wirklich schöne 2D-Grafik, das flüssige Gameplay und vorallem die Musik, die einen Träumen lässt, machen das Spiel zu einem unglaublich guten Erlebnis. Mit Celeste haben Matt Thorson und sein Team einen Platformer geschaffen, den man nicht mehr so schnell zur Seite legt.

Celeste auf Switch

 

Zurück
Dies & Das

Diesen #bloggersonntag am 29. November geht es um: Lieblingsmärchen

Was uns beschäftigt
Wortklecks
Doppelhertz
Verpasse keinen Beitrag