Titel: Final Fantasy VII Remake Intergrade
Entwicker: Square Enix, Creative Business Unit I
Publisher: Square Enix
Reihe: Final Fantasy VII Remake
Genre: Action RPG
Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, PC
Spieleranzahl: 1
Gespielt auf: PlayStation 5
Status: Werbung | Eigenerwerb

Der skrupellose Shinra-Konzern kontrolliert die Welt und beutet sie durch den Abbau von Mako, der Lebensenergie des Planeten, aus. In der hochtechnologisierten Stadt Midgar heuert die Widerstandsgruppe Avalanche einen neuen Söldner an – Cloud Strife. Doch das ehemalige Mitglied von Shinras Eliteeinheit SOLDAT hat keine Ahnung, welch überwältigende Reise vor ihm liegt.

Veröffentlicht am 12.07.2026 von Doppelhertz

Final Fantasy VII Remake - Willkommen in Midgar - Review

Eines vorweg: Ich hatte zwar Final Fantasy VII für die Playstation 1, schaffte es aber nie zu beenden. Mit dem Final Fantasy VII Remake packte mich die Lust, die Geschichte rundum Cloud, Aerith und deren Freunde zu erfahren. Deshalb beschloss ich nach dem Remake das Original zu spielen, damit ich die Spiele vergleichen kann.

Einblick in die Geschichte

Der Megakonzern Shinra entzieht dem Planeten seine Lebensenergie (auch Mako genannt), welches die Widerstandsgruppe Avalanche zu verhindern versucht. Im Verlauf der Geschichte eskaliert der Konflikt und die Welt steht vor dem Ende. Cloud Strife, ehemaliges Mitglied von Shinra's Eliteeinheit SOLDAT, kämpft sich nun als Söldner durch und landet somit bei Avalanche.

Was hat mir gefallen

Die Charaktere sind wundervoll umgesetzt und haben sehr viel Tiefe zum Original dazugewonnen. Die Grafik ist unglaublich schön und detailreich - es ist verrückt, was die Entwickler noch aus der Playstation 4 herausgekitzelt haben. Zudem haben mir die Synchronsprecher großartig gefallen und viel zur Atmosphäre beigetragen.
Die Story, sowie das Pacing, sind wirklich klasse. 
Das neue Kampfsystem sorgte bei mir anfangs für Bedenken, aber ich wurde positiv überrascht. Für mich gehören die rundenbasierenden Kämpfe zu Final Fantasy, nach kurzer Eingewöhnung bietet das neue Kampfsystem jedoch genug taktische Tiefe.
Das Remake, welches den ersten Part des gesamten Spiels darstellt, findet nur auf die Stadt Midgar statt und hat mich trotzdem über 40 Stunden vor den Bildschirm gefesselt.
Zudem geht ein großes Lob für die Qualität an die Entwickler raus, denn ich konnte keine Fehler oder Abstürze des Spiels erleben.

Weder positiv noch negativ

Der schwerste Schwierigkeitsgrad zu Anfang ist "Normal", welcher jetzt nicht unbedingt nach einer Herausforderung schreit. Hin und wieder gab es Feinde, bei denen es schon ziemlich knapp wurde, stundenlanges grinden wird aber nicht benötigt. Nach dem ersten Durchspielen lässt sich der Schwierigkeitsgrad "Schwer" auswählen, welcher einen definitiv zu mehr Taktik zwingt.

Was miR nicht gefallen hat

Das leidige Thema bei Rollenspielen sind oft die Sidequests, denen es an Kreativität mangelt. Laufe hier hin, sammle dies und das, haue diesen oder jenen um.
Kämpfe können etwas eintönig wirken, da es oft reicht stumpf auf der Angriffstaste herumzudrücken.

Fazit

Wem es vielleicht aufgefallen ist: Es gibt Änderungen an der Story zum Original, die sich signifikant auf den Lauf der Geschichte auswirken. Mir gefällt der Weg, den die Entwickler*innen gehen. Ein wenig Angst habe ich aber schon um das Projekt. Dieses Remake streckt sich über mehrere Konsolengenerationen, um wirklich die ganze Geschichte zu erzählen. Midgar alleine macht nur 7-8 Stunden von Final Fantasy VII aus, welches sich hier auf über 45 Stunden streckt.

Mit EPISODE INTERmission gibt es bereits einen kostenpflichtigen DLC, welcher ein Kapitel von Yuffie in Midgar erzählt.

Nun sitze ich auf heißen Kohlen und will unbedingt wissen, wie die Reise von Cloud und seinen Freunden weitergeht.

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